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wunden lecken II

 
Ausgerechnet heute bin ich ganz zufällig — oder eben so zufällig wie sowas überhaupt ein Zufall sein kann — auf ein Foto gestossen, auf der Titelseite eines Tagesblatts. Das Foto zeigte eindrucksvoll das mehr als erfreuliche Resultat vom Wunden-Lecken meiner Heldin.

Bild von Rob Hefferan


Mein süssester aller sauren Äpfel
Ich freue mich so sehr für dich und gönne dir das offensichtlich erfolgreiche Erlernen des Umgangs mit dir selbst aus ganzem Herzen. Ich hatte niemals auch nur den geringsten Zweifel daran, dass du die Fähigkeit und das Potential dazu schon immer irgendwo mit dir herumgetragen hast. Und doch hat es mich irgendwie überrollt, dieses Bild von dir, dich in einer zu Recht stolzen Pose zeigend. Es machte mich sprachlos. Und zufrieden.

Einen von unendlich vielen Schritten auf dem Weg zu einem Leben in Fülle. Und niemand hat es so sehr verdient wie du, meine Heldin. Mögen viele Bäume am Rande deines Weges darauf warten, von dir geschüttelt zu werden, um dir ihre süsse Früchte anzubieten.

Mein Herz wird auch immer einige ganz besondere Früchte tragen können, nämlich die Liebe die du mitgegossen hast und, folglich, die Dankbarkeit. Und noch einige mehr.

Auf eine, wenn du magst, gemeinsame Ernte.
Auf viele gemeinsame Ernten, meine Liebste.

Bild von Mahira Ates
 
 

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das Wollen

O Quereres  ==  Caetano Veloso

Onde queres revólver, sou coqueiro
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E onde sou só desejo, queres não
E onde não queres nada, nada falta
E onde voas bem alta, eu sou o chão
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E ganha liberdade na amplidão

Onde queres família, sou maluco
E onde queres romântico, burguês
Onde queres Leblon, sou Pernambuco
E onde queres eunuco, garanhão
Onde queres o sim e o não, talvez
E onde vês, eu não vislumbro razão
Onde o queres o lobo, eu sou o irmão
E onde queres cowboy, eu sou chinês

Ah! bruta flor do querer
Ah! bruta flor, bruta flor

Onde queres o ato, eu sou o espírito
E onde queres ternura, eu sou tesão
Onde queres o livre, decassílabo
E onde buscas o anjo, sou mulher
Onde queres prazer, sou o que dói
E onde queres tortura, mansidão
Onde queres um lar, revolução
E onde queres bandido, sou herói

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Ma…

gute Erinnerung

Wenn ich mich um Weihnachten herum immer wieder über gewisse Dinge ärgere, wie zum Beispiel Matts und das Meeting in Genf (siehe auch den hier verlinkten Post "4. Advent in Afrika und Genf"), dann gibt es zum Glück auch noch Menschen und Dinge, an die ich mit Freude denke. Menschen, die für mich so was wie Leuchten in der Halbfinsternis sind. Dinge die sie gesagt oder getan haben, deren Erinnerung mir das Herz wärmt. Ausser all den privaten Bekanntschaften, Freundschaften und Erlebnisse, gibt es auch all die kleinen und grossen Dinge die ich sonst mitbekommen habe. So zum Beispiel denke ich an Weihnachten inzwischen unweigerlich an Professor Christophe Chardot, des Uni-Spital in Genf. Er ist für mich unzertrennlich mit Weihnachten verbunden, weil durch ihn mein Sohn nicht sterben musste, und somit eine Art 2. Leben erhalten hat. Ein 2. Leben, in einem Alter in dem das 1. noch nicht einmal richtig begonnen hat. Und dennoch sind es so unheimlich viele, die Kinder die diese 2. …